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Weißt du genau, wo dein Geld bleibt?

Jede*r kennt es: Viel Geld landet monatlich scheinbar im Nichts. Wer auf der Suche nach Spar-Potenzial im Alltag ist, sollte sich zunächst die richtigen Fragen stellen. Könntest du auf Anhieb sagen, wie viele kostenpflichtige Abos du digital und analog hast? Hinterfragst du hin und wieder, wo dein Geld bleibt? Führst du eine Tabelle mit Kosten, Kündigungsmodalitäten und Fristen?

Du benötigst mal eben ein bisschen mehr Speicher für deine Cloud und stößt auf ein Abo für Cloud-Speicher-Erweiterungen von nur 0,99 Euro im Monat. Auf den ersten Blick ist das nicht viel. Im Jahr sind das dann aber auch fast 12 Euro, denn so ein Abo läuft halt weiter. Zusammen mit der Zeitschrift, bei der du schon zum zweiten Mal die Kündigungsfrist vergessen hast, macht das schon fast 70 Euro. Und so läppert sich ein Betrag zusammen, der eigentlich auch wegfallen könnte.  
In der gefühlt weit entfernten analogen Zeit führten Menschen, die nicht als Buchhalter*innen geboren waren, Haushaltsbücher, um sich einen Überblick über die Kosten zu verschaffen. Das funktioniert immer noch. Heute eben über eine Excel-Tabelle oder eine Haushaltsbuch-App. Auch TEO liefert dir übrigens einen guten Überblick über all deine regelmäßigen Kontoausgänge und Verträge.

Hier ein paar Tipps zum Sparen im Alltag:

  1. Ehrlichkeit: Du musst ALLES aufschreiben. Wer mogelt, stellt sich selbst ein Bein. Wie viele Streaming-Dienste hast du abonniert? Wie viele kleine oder größere Digital-Abos, wie viele kostenpflichtige Apps? Du wirst dich wundern, wie viele Posten neben den Notwendigkeiten (siehe Punkt 4) auftauchen. Und genau hier versteckt sich dein Sparpotenzial!
  2. Muster: Nach spätestens einem Monat enthüllen sich Muster, die dir vorher nicht bewusst waren. Zum Beispiel, dass du total auf Rabatt-Aktionen stehst und dich dadurch zu Abo-Abschlüssen verleiten lässt. Dass du echt viel Geld für Essengehen ausgibst. Dass du jeden Jahreszeitenwechsel mit dem Kauf von Klamotten feierst, die du selten trägst. Dass dein Socken-Abo zwei Jahre lustig war, jetzt aber den Schrank sprengt.
  3. Werte: Der Ernteanteil im Hofladen war mal dein Beitrag zum Umweltschutz. Die Mitgliedschaft bei Amnesty International oder Greenpeace dein Einsatz für eine bessere Welt. Auch das Dauer-Los bei der Aktion Mensch ist so ein Werte-Posten. Doch ist das noch deine Wertewelt oder hat sich da etwas verändert?
  4. Notwendigkeiten: Auto. Wohnung. Smartphone. Kleidung. Hinterfrage, was wirklich nötig ist.
Ein Laptop, Block und Stift liegen auf einem Tisch
 

Wie lautet dein Ziel? Zum Beispiel, willst du Kosten senken, weil du auf ein Minus zusteuerst. Eine Methode ist, dir einen Betrag zu setzen, den du dafür einsparen musst. Eine andere Methode: Du nimmst dir vor, mindestens vier Posten radikal zu streichen.

So gehst dann du alle Eintragungen in deinem Haushaltsbuch durch:

  • Zuhause feilen und polieren statt monatlich zur Maniküre – Sparpotenzial 300 – 600 Euro im Jahr.
  • Carsharing statt eigenes Auto – Einsparungen von mehr als 700 Euro im Jahr.
  • Selbst kochen statt Essen gehen – da sind schnell 200 Euro im Monat eingespart.
  • Alle Versicherungen durchgehen, günstigere finden und wechseln – das Sparpotenzial ist enorm. Übrigens: Mit dem neuen TEO Vertragsmanager behältst du ganz einfach den Überblick über alle deine Versicherungen.
  • Hemden selbst bügeln, statt sie zur Reinigung zu geben – bei zwanzig Hemden hast du bereits 80 Euro gespart.
  • Karteileiche im Fitnessstudio/Sportverein – je nach Exklusivität lassen sich da leicht 500 Euro im Jahr sparen.
Mann hält Kaffeetasse und lächelt zufrieden auf den Bildschirm seines Laptops
 

Wenn du alle deine Ausgaben, Abos, Apps, Altlasten kennst, gibt es noch zwei Schritte:

  1. Loslassen ist ja eine viel gerühmte Kunst, die das Leben angeblich leichter macht. Aber dann gibt es Angewohnheiten und Lifestyle-Elemente, die uns teuer zu stehen kommen, bei denen uns das Loslassen aber trotzdem schwerfällt. Da hilft die Zauberfrage der japanischen Aufräum-Expertin Marie Kondo: Macht es mir Freude? Frag dich bei diesen Posten, die ins Kontor schlagen und nicht zur Deckung der Grundbedürfnisse dienen, ob sie dir wirklich Freude machen. Wenn du nicht spontan mit ‚Ja’ antworten kannst, solltest du überlegen, ob diese Ausgaben nicht doch reduziert werden könnten.
  2. Status Quo halten ist danach für eine Übergangsphase wichtig. Nimm keine neue Dauer-Posten auf und frage dich, bevor du einen Kauf tätigst, ob dir das Produkt Freude machen wird. Noch besser: Warte mindestens eine Woche bis du dich für den Kauf entscheidest. Hältst du die Ausgabe nach dieser Zeit mit etwas Abstand nicht mehr für unbedingt nötig, lass lieber die Finger davon. Und natürlich führst du dein Haushaltsbuch weiter. Ob es funktioniert, merkst du daran, ob du besser mit deinem Budget zurechtkommst. Probier es aus.