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Depot eröffnen: 5 Tipps für neue Anleger und solche, die es werden wollen

Wer sein Geld zum Sparen bei einer Bank anlegt, kann nicht nur keine Zinsen mehr erwarten, er muss sogar mit Kosten rechnen. Eine gute Alternative sind Aktien. Bereits mit kleinen, regelmäßigen Investitionen lässt sich Vermögen aufbauen. Dafür wird ein Wertpapierdepot benötigt. Hört sich kompliziert an? Ist es aber nicht. Mit diesen 5 Tipps findet jeder das richtige Depot.

Was ist ein Depot?

Ein Depot dient der digitalen Aufbewahrung von Aktien und Fondsanteilen. Es ist sozusagen ein virtueller Ort, an dem sich Wertpapiere verwalten lassen. Damit können also Aktien gekauft und verkauft, sowie Sparpläne angelegt werden. Depots gibt es bei Filialbanken, Direktbanken und Brokern. Folgende Tipps können bei der Auswahl helfen und erleichtern den Einstieg.

Tipp 1: Anbieter wählen

Um zu entscheiden, in welche Richtung es gehen soll, ist es wichtig, sich darüber klar zu werden, ob eine Beratung notwendig ist. Wer sich sicher genug fühlt, um selbstständig mit Wertpapieren zu handeln, benötigt diese nicht. Dann ist die Depoteröffnung bei einer Direktbank oder einem Online-Broker eine gute Wahl. Für alle, die sich lieber beraten lassen möchten, lohnt es sich, über die Depoteröffnung bei einer Filialbank nachzudenken.

Tipp 2: Höhe der Grundgebühr beachten

Filialbanken verlangen häufig eine Grundgebühr für die Einrichtung eines Wertpapierdepots. Bei einigen Banken ist sie so hoch, dass hohe Renditen erzielt werden müssen, um die Kosten zu decken. Wenn auf persönliche Beratung nicht verzichtet werden kann, sollte im Vorfeld ein intensiver Vergleich zwischen den Angeboten mehrerer Filialbanken durchgeführt werden.

Tipp 3: Transaktionskosten im Blick haben

Bei allen Anbietern fallen für den Handel mit Wertpapieren Einzelkosten in Form einer Provision an. Die Höhe dieser sogenannten Transaktions- bzw. Orderkosten kann je nach Anbieter sehr unterschiedlich ausfallen. Einige berechnen die Orderkosten prozentual zum Volumen der Transaktion. Das heißt, ein höherer Betrag verursacht auch höhere Kosten. Nur eine Deckelung verhindert, dass die Orderkosten ab einem gewissen Volumen nicht weiter steigen.
Immer mehr Anbieter verzichten auf volumenbasierte Provisionen. Stattdessen setzen sie auf einen Festpreis, der für jede Transaktion gezahlt wird, egal wie hoch diese ist. Diese Festpreise geben Sicherheit und lassen sich am einfachsten miteinander vergleichen.

Tipp 4: Kostenlose Depotführung ist Standard

Depotführungsgebühren funktionieren wie Kontoführungsgebühren bei einem Girokonto. Banken, die solche Gebühren für die Führung eines Depots verlangen, bewegen sich deutlich hinter dem Branchenstandard. Daher sollte man darauf achten, ein Depot bei einem Anbieter zu eröffnen, der auf diese Kosten verzichtet.

Tipp 5: Günstige Sparpläne finden

Ein Sparplan eignet sich besonders gut für alle, die einen langfristigen Vermögensaufbau mit regelmäßigen aber kleineren Transaktionen anstreben. Zusätzlich wird Zeit gespart. Ein Sparplan wird vorher aufgestellt. Die regelmäßigen Investitionen erfolgen dann automatisch. Günstige Sparpläne kosten zum Teil weniger als 50 Euro, manchmal auch nur 1 Euro im Monat. Für jede Einkommenssituation lässt sich also auch ein passender Sparplan finden.

Fazit

Unsere Tipps zeigen: Es lohnt sich, etwas Zeit in den Vergleich zwischen Depotanbietern zu investieren. Gute Konditionen lassen sich schnell finden. Ein kostengünstiges Depot steht einem langfristigen Vermögensaufbau dann nicht mit hohen Fixkosten im Weg.